 |
 |
 |
 |
 |
 |
| 
|
 |
 |
 |
|
| |
| 
|
 |
 |
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
YES YOU DID! |
 |
 |
06. November 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Dear Americans! YES, YOU DID! It's no
longer just a dream... THANKS A LOT! Yours pug Max
Obamas Siegesrede im Wortlaut findet man ->
hier
!
|
 |
|
 |
 |
LIEBER BUNDESRAT! |
 |
 |
17. Oktober 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Lieber Bundesrat!
Schon oft wollte ich Dir schreiben, aber irgendwie war immer
zu viel los in meinem Leben. Als ich heute morgen die Zeitung
gelesen habe, hab ich mir aber sofort gesagt: Max, jetzt musst
Du endlich einmal deinem lieben Bundesrat schreiben und ihm
danken, dass es ihn gibt! Und deshalb schreibe ich Dir nun,
lieber Bundesrat, und sage Dir: DANKE!! Siebenundsechzig Milliarden
Schweizer Franken spendest Du der UBS, um sie vor dem Untergang
zu retten. Und dies, obwohl sie (unter uns gesagt) ja eigentlich
von Menschen regiert wird, die Blödsinn gemacht haben.
Ich muss sagen: solch wahre Grosszügigkeit und Nachsichtigkeit
sind heutzutage leider selten geworden. Aber zum Glück
nicht bei Dir, lieber Bundesrat! Du kannst auch mal ein Auge
zudrücken, wenn es um menschliche Fehler geht. (Ich muss
da noch einiges lernen von Dir...) Und auch wenn die UBS damals
unsere Swissair nicht gerettet hat und wir ja jetzt denken
könnten: soll der Ospel doch seine eigenen Milliarden
spenden - so denkst Du eben nicht! Du nicht, liebster Bundesrat!
Ich bin so froh, dass Du bist, wie Du bist. Denn ich weiss
jetzt, dass Du auch mir Geld spenden wirst, wenn ich Dir erzähle,
dass mein eigener Mensch auch schon Dummheiten gemacht hat
in seinem Leben und nun deswegen wahrscheinlich noch weniger
Geld hat als Herr Ospel! Genau für solche Fälle
bist Du doch da, oder nicht, lieber Bundesrat? Wenn ich also
nächstes Jahr die Hundesteuer nicht bezahlen will und
auch nicht die Bundessteuer, sondern lieber mit meinem Menschen
das Geld im Spielcasino in St. Moritz durchlasse - dann bist
Du uns sicher nicht böse, sondern schickst uns ein bisschen
Geld, damit das Leben trotzdem weitergeht. Es müssen
ja nicht 67 Milliarden sein, ein paar Millionen würden
uns sicher genügen, ehrlich! (Du darfst uns aber natürlich
auch ein bisschen mehr spenden, wenn Du willst!) Seit ich
weiss, dass mein Bundesrat so grosszügig ist und mit
seinen Spenden alle Menschen rettet, die sich ein wenig verrechnen
bei ihren Ausgaben, bin ich noch glücklicher, ein Schweizer
Mops zu sein, als ich es sowieso schon war. Übrigens:
Du musst mit Deiner Spende an mich nicht bis zur nächsten
Steuerrechnung warten, sondern Du darfst auch sofort spenden!
Ich ruf vielleicht am besten gleich bei Eveline Widmer-Schlumpf
an, um meine Kontonummer durchzugeben, ok?
Ganz herzliche Grüsse und nochmals vielen, vielen Dank
von Deinem glücklichen Max!
--------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hymnus auf die Bankiers
Der kann sich freuen, der die nicht kennt!
Ihr fragt noch immer: Wen?
Sie borgen sich Geld für fünf Prozent
und leihen es weiter zu zehn.
Sie haben noch nie mit der Wimper gezuckt.
Ihr Herz stand noch niemals still.
Die Differenzen sind ihr Produkt.
(Das kann man verstehn, wie man will.)
Ihr Appetit ist bodenlos.
Sie fressen Gott und die Welt.
Sie säen nicht. Sie ernten bloß.
Sie schwängern ihr eignes Geld.
Sie sind die Hexer in Person
und zaubern aus hohler Hand.
Sie machen Geld am Telefon
und Petroleum aus Sand.
Das Geld wird flüssig. Das Geld wird knapp.
Sie machen das ganz nach Bedarf.
Und schneiden den anderen die Hälse ab.
Papier ist manchmal scharf.
Sie glauben den Regeln der Regeldetri
und glauben nicht recht an Gott.
Sie haben nur eine Sympathie.
Sie lieben das Geld. Und das Geld liebt sie.
(Doch einmal macht jeder Bankrott!)
Aus: Erich Kästner „Lärm im Spiegel“; erschienen
zuerst 1929, heute lieferbar beim Atrium Verlag Zürich.
|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 08) |
 |
 |
29. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Noch einmal den Maloja-Wind geniessen...

... noch einmal den Rucksack bewachen ...

... noch einmal in der Dämmerung über die Wiese
fegen...

... und viel zu schnell heisst es wieder: Koffer packen
und ab nach Hause!
|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 07) |
 |
 |
23. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Ein grosses Wassernäpfchen für einen
durstigen Mops.

Rast im Gras.

Vorsichtiger Blick hinunter auf den reissenden Wildbach bei
Isola.

Von wegen Klettern: Aussicht vom Stein-Dach einer alten Engadiner
Berghütte, auf das ich zum Entsetzen des Menschen raufgeklettert
bin. War ganz einfach! Das Dach reichte bis zum Boden und
war bequem zu erklimmen.
In der Abenddämmerung: etwas müde vom Tag ...
|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 06) |
 |
 |
17. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Abenteuerlich wurde es am nächsten Tag:
ich lernte Europas höchstgelegene Schifffahrtslinie kennen
und befuhr auf der "Segl-Maria" den Silser-See.
Das kleine Motorboot durchpflügt von Sils Maria ausgehend
den auf 1800 Meter über dem Meer gelegenen See, über
den meist der rauhe Maloja-Wind fegt. Die Wellen schlugen
zuweilen recht hart gegen das Boot, so dass mir etwas mulmig
wurde. Ich liess mir aber nichts anmerken!

Wieder festen Boden unter den Pfoten!

Nach einem Tag in der Wildnis fühlt sich auch der Mops
als Wolf.

|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 05) |
 |
 |
16. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
Am nächsten Morgen standen wir sehr früh
auf. Über dem See lagen noch Nebelschwaden, aber darüber
zeigten sich die ersten Gipfel im Morgenlicht. Wir machten
uns auf den Weg nach Sils Maria.

Bald schon herrschte strahlendes Wetter. Hier stehe ich auf
einer Mauer in der Nähe von Sils Maria.
Vor
diesem Haus legte ich eine kleine Rast im Schatten ein, was
mein Mensch sofort fotografisch dokumentierte. Als sich die
Tür öffnete und ein bärtiger Mann das Haus
verlassen wollte, entdeckte er zu seinem Erstaunen einen Mops
vor dem Eingang. Auf seine Frage, ob ich etwa das Nietzsche-Museum
besuchen wolle, antwortete der Mensch: nein, er habe nur gerade
den Über-Mops fotografiert. Das fand der Mann seltsamerweise
witzig und lachte. Dabei finde ich es bei weitem witziger,
dass Friedrich Nietzsche meinte, aus so etwas Mangelhaftem
wie dem Menschen könne auf geheimnisvolle Weise der Über-Mensch
entstehen. Wenn ihr mich fragt, ist so etwas ganz und gar
unmöglich! Soweit ich sehe, ist es beim Menschen schon
ein Entwicklungsziel, überhaupt menschlich zu werden.
Was den Über-Mops anbelangt, lasse ich mit mir diskutieren.
So eine Entwicklung liegt eher im Bereich des Möglichen.

Trotz meiner fundamentalen Nietzsche-Kritik liess sich der
Mensch nicht davon abhalten, mit mir nach Chasté zu
pilgern, wo er sich unter der berühmten Stein-Tafel mit
dem Nietzsche-Gedicht zusammen mit mir ablichten liess. Wenigstens
der ersten Zeile kann ich ganz und gar zustimmen:
"OH MENSCH! GIEB ACHT!"
|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 04) |
 |
 |
16. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| 
"Schau mal, Max, diese prächtigen
Berge!", sagte der Mensch. "Als ich noch viel jünger
war und ohne Mops durch's Leben ging, bin ich sogar auf ein
paar von ihnen raufgeklettert", prahlte er. Natürlich
glaubte ich ihm kein Wort. Schliesslich kann er noch nicht
mal halb so schnell laufen wie ich. Und klettern kann er schon
gar nicht, wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Aber ich liess
mich nicht auf weitere Diskussionen ein. Soll der Mensch prahlen
- ich vertiefte mich lieber weiter in die Landschaft, die
direkt vor meiner Nase lag und über die Hermann Hesse
sehr richtig geschrieben hat:
"Es ist, als ob das Licht hier
seinen Zauber ganz vollbringe. Die Farben sind so tiefgründig
und wahr wie nirgends sonst. Hier hat die Natur selbst zu
mir gesprochen."

Langsam wurde es Abend und wir machten uns auf den Weg zum
Dorf, in dem wir übernachteten.

|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 03) |
 |
 |
15. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| |
 |
| Wir stiegen
wieder ins Auto und fuhren weiter. In schwindelerregenden
Kurven ging's runter. Und dann, plötzlich gegen Mittag,
riss der Himmel auf und vor meinen verblüfften Augen
erstreckte sich eine Hochebene, die nur aus weichem, grünen
Gras und einem tiefblauen See bestand. Mein Mensch liess das
Auto stehen und wanderte mit mir hinein direkt ins Paradies.

Nirgends Strassen oder Autos oder Häuser,
nichts. Nur ich und der Mensch, der mich von der Leine befreite
und mich in diese wunderbare Weite hinein sausen liess! Ich
konnte es nicht fassen: soviel Wiese für mich allein!
Vor Begeisterung wusste ich gar nicht, wo ich zuerst hinrasen
sollte, und so flitzte ich hin und her und versuchte, sofort
und auf der Stelle soviel vom Paradies zu erkunden, wie es
nur möglich war.

|
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 02) |
 |
 |
15. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
"Wenn das bloss mal stimmt!", dachte
ich. Denn dass sich hier irgendwo in der Nähe ein Paradies
befinden sollte, konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Und ausserdem weiss ich ja, dass der Mensch viel redet, wenn
der Tag lang ist. Oft auch Blödsinn. Hier jedenfalls
war das Paradies definitiv nicht! Angeseilt wurde ich durch
die steinige Landschaft geführt, in der man bei jedem
Schritt aufpassen musste, dass man nicht plötzlich im
freien Fall talwärts segelte.

Wild war's und ungemütlich und fast ein bisschen unheimlich.
"Wie im richtigen Leben!", sagte der Mensch. "Aber
je ungemütlicher der Weg, desto schöner das Paradies
- versprochen!" "Und wie lange dauert es noch, bis
wir dort sind?" fragte ich. "Dort, wo wir hin wollen,
da gibt es keine richtigen Strassen. Am besten, man geht zu
Fuss oder nimmt ein Schiff. Aber nur Geduld, du wirst das
Paradies gleich sehen!"
(Fortsetzung folgt!) |
 |
|
 |
 |
GROSSE SERIE: MAX IM ENGADIN (No. 01) |
 |
 |
15. September 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Liebe Menschen,
na, das kann ja heiter werden, hab ich mir gedacht,
als ich nach etwa fünf-stündiger Autofahrt aus dem
Fenster blickte. Hat der Mensch jetzt vollends den Verstand
verloren? Mich solange im Auto durch die Welt zu kutschieren,
nur damit ich dann das sehe: Nebel, Schneetreiben und garstige
Felsen, soweit das Auge blickt.

Der Mensch erklärte, das sei der Julier-Pass
und wer ins Paradies kommen wolle, müsse eben meist zuvor
einige Strapazen auf sich nehmen. So sei das im Leben. Und
für den Mops gelte dieses Gesetz ebenso wie für
die übrige Menschheit. Ich war skeptisch.
(Fortsetzung folgt!)
|
 |
|
 |
 |
MAX INTERNATIONAL |
 |
 |
17. August 2008 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Liebe Menschen,
das bin ich, wie ihr trotz schlechter Bildqualität
erkennen könnt, gelassen und welterfahren in der Abenddämmerung
vor der Leventina liegend, die hier in Basel im Hafenbecken
1 ankerte, justement dort also, wo sich die Grenzen von Frankreich,
Deutschland und der Schweiz treffen und das "Dreiländereck"
bilden. Im Hintergrund ist der "Matrosenchor" zu
erkennen, der an diesem stimmungsvollen Abend alte Seemannlieder
zum Besten gab. Ich habe mich flugs mit allen Matrosen angefreundet
und wäre am liebsten auf dem Schiff nach Rotterdam mitgefahren,
aber mein Mensch liess dies nicht zu
(= Spielverderber!)
Ich wünsche allen einen sonnigen Spätsommer!
Euer Max Amadeo
|
 |
|
 |
 |
|
 |
|
made by |
 |
 |
 |
|