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DEZEMBER

WILLKOMMEN BEIM MAX-LOG - DER PLATTFORM FÜR DEN MOPS!

DER ENGEL IM MOPS-KÖRBCHEN - EIN WEIHNACHTSMÄRCHEN
19.12.2006

 

 

Es war einmal ein kleiner Mops, der lebte mit seinem Menschen im Lande der vielen Berge. Jeden Morgen weckte er den Menschen mit allerlei Kapriolen, biss ihn zuweilen auch herzhaft in die Nase und knurrte frech, wenn ihm etwas nicht passen wollte. Morgens, mittags und abends servierte ihm der Mensch die besten Leckereien auf einem Porzellantellerchen und achtete den ganzen Tag darauf, dass es dem Mops an nichts mangelte. Kurzum: der Mops führte ein Leben, wie es jedem König wohl gefallen hätte. Während andere Hunde brav an der Leine laufen mussten, genoss der Mops seine Freiheit und sprang unbekümmert durch Feld und Wiesen, ohne sich im Geringsten um irgendeinen Befehl seines Menschen zu kümmern. Und so ging das alle Tage. Der Mops wuchs heran, wurde immer grösser und stärker, und auch seine Frechheit nahm zu. Er fürchtete schlicht gar nichts auf der Welt, jagte Kühe, klaute riesigen Hunden ihr Spielzeug vor der Nase weg und stürzte sich tollkühn im Wald steile Hänge hinunter, so dass dem Menschen oft fast das Herz stehen blieb. Eines Tages nun, als der Herbst die Bäume schon gelb gefärbt hatte, wollte der Mops aufstehen und den Menschen wie jeden Morgen in die Füsse beissen. Aber siehe da: sein rechtes Vorderbeinchen wollte ihm nicht gehorchen! Statt zu seinem Porzellantellerchen zu rasen, musste der Mops humpeln. Das wollte ihm gar nicht passen! Das Schlimmste aber war, dass es auch am nächsten Morgen nicht besser wurde, und auch am übernächsten nicht, so dass es schliesslich mit dem Springen und Toben ganz vorbei war.

Traurig sass der Mops nun in seinem Körbchen und wusste nicht, wie er sich helfen sollte. Und auch sein Mensch vergoss viele Tränen, denn er liebte den Mops trotz seines ungebärdigen Wesens sehr. Die besten Ärzte des Landes wurden gerufen und wetteiferten miteinander beim Erstellen einer Diagnose. Da sie aber alle zu ganz anderen Erklärungen für das Humpeln gelangten, verging dem Mops und seinem Menschen bald jegliche Hoffnung. Viele Wochen vergingen, Weihnachten stand vor der Tür, und der Mops humpelte immer noch. Da schlug ein sehr berühmter Chirurg im Lande vor, das Vorderbeinchen des Mopses aufzuschneiden, seine Knöchelchen anzusägen und wieder gerade zu richten, mit Schräubchen zu befestigen und alsodann zu hoffen, dass es mit dem Humpeln vorbei sei. In ihrer Verzweiflung stimmten Mops und Mensch dem wunderlichen Vorschlag zu.

Als sich nun aber der Tag der Operation nahte und Mops und Mensch in grosser Betrübnis waren, da kam ein Weihnachtsengel, der gerade seinen Dienst im Lande der vielen Berge verrichtete, zu dem Haus, in dem der Mops mit seinem Menschen wohnte. Da der Engel vom vielen Herumfliegen etwas erschöpft war, beschloss er, im Wohnzimmer von Mops und Mensch eine kleine Pause zu machen. Still, wie Engel nun mal sind, liess er sich im Mops-Körbchen nieder, denn es schien ihm der bequemste Platz in der ganzen Wohnung zu sein. Da es aber schon spät am Abend war, fiel der Engel im Mops-Körbchen alsbald in einen tiefen Schlaf. Auch der Mensch, der von alledem nichts bemerkte, ging sorgenvoll zu Bett, dachte voller Schrecken an die schlimme Operation, und schlief schliesslich auch ein. Der Mops jedoch hatte den Engel schon längst im Körbchen entdeckt und sich vorsichtig neben ihn gelegt, um ihn nicht zu wecken. Denn er spürte sehr wohl, dass der Engel ein ganz besonderes Wesen war, das man nicht in die Nase beissen durfte.

Als der Engel nun mitten in der Nacht erwachte, entdeckte er neben sich den Mops, der ihn mit grossen Augen ansah. Selbst dem Engel war selten ein derart drolliges Tier begegnet, und er musste herzlich lachen. Als er jedoch bemerkte, dass dem Mops nicht nach Lachen zu Mute war, fragte der Weihnachtsengel schliesslich: "Was wünscht du dir denn zu Weihnachten?" "Dass ich wieder toben kann und nicht mehr humple", sagte der Mops. "Und was wünscht sich dein Mensch?" "Dass ich wieder toben kann und nicht mehr humple", entgegnete der Mops abermals. "Na, wenn ihr zwei euch da so einig seid, dann will ich euch diesen kleinen Wunsch gerne erfüllen!", meinte der Engel, berührte das kranke Vorderbeinchen des Mopses mit seinem Flügel und machte sich alsbald wieder auf den Weg, denn er hatte in dieser Nacht noch viel zu tun. Wie staunte aber der Mensch am nächsten Morgen, als er den Mops wie ehemals zum Porzellantellerchen rasen sah! Das Hinken war über Nacht spurlos verschwunden! Er konnte es gar nichts fassen, wollte seinen Augen kaum trauen und schlug eins um's andere Mal die Hände über dem Kopf zusammen. "Ein Wunder! Ein richtiges Weihnachtswunder!", jubelte er. Sofort wurde dem Chirurgen beschieden, dass er das Beinchen nicht aufschneiden müsse. Der kleine Mops aber schwieg stille und erzählte dem Menschen nichts von dem Engel im Mops-Körbchen. Denn wie jeder richtige Mops liebte er es, ein Geheimnis für seinen Menschen zu bleiben. Bei sich beschloss er jedoch, fortan ein klein wenig folgsamer zu sein und nicht mehr ständig, sondern nur noch sporadisch zu rasen und sich nur noch jeden zweiten Steilhang hinunterzustürzen. Auch wollte er sich bemühen, an der Leine nicht mehr ununterbrochen zu zerren, sondern nur noch, wenn es unbedingt nötig war. Der Mensch konnte sich über die wundersame Wandlung seines Mopses gar nicht genug wundern... Und so gab es schliesslich doch noch eine herrliche Weihnacht für Mops und Mensch im Land der vielen Berge.

- ENDE -

 

DAS LICHT LEUCHTET IN DER FINSTERNIS
09.12.2006

 

 

Rückblick: Max mit seiner Mutter Tequila, ein paar Minuten nach seiner Geburt. Er war der erste von drei Söhnen und einer Tochter. Am 18.12.2006 ist es genau sieben Monate her - und schon so viel erlebt!

 

LIEBE MENSCHEN!

NACHDEM DIE SPEZIALISTEN IN DER TIERKLINIK EINE OPERATION FÜR NOTWENDIG ERKLÄRT HATTEN, WÄRE MAX HEUTE AM ELLBOGENGELENK OPERIERT WORDEN. GESTERN HABE ICH DEN OP-TERMIN ABGESAGT. DENN WUNDERBARERWEISE HAT MAX, KAUM HATTE ICH IHN ZUR OP ANGEMELDET, IMMER WENIGER GEHINKT. SOGAR NACH DEM TOBEN MIT ANDEREN HUNDEN HIELT SICH DAS HINKEN IN GRENZEN. EINE OPERATION AN EINEM NOCH NICHT AUSGEWACHSENEN GELENK IST ZUMINDEST IN DER HUMANMEDIZIN IN DEN MEISTEN FÄLLEN NICHT INDIZIERT. UND AUCH BEI MAX KONNTE MIR KEIN TIERARZT BESTÄTIGEN, DASS WIR DURCH DIE OPERATION DIE DROHENDE ARTHROSE WIRKLICH ABWENDEN KÖNNEN. ES WURDE IN DER TIERKLINIK SOGAR VON EINER ZWEITEN EVTL. NÖTIGEN OPERATION GESPROCHEN. IN EINEM NUN WOCHENLANGEN PROZESS UND DURCH DIE GESPRÄCHE MIT TIERÄRZTEN, HUNDEHALTERN UND SOGAR EINEM HUMAN-MEDIZINER HABE ICH MICH ZUR AUFFASSUNG DURCHGERUNGEN, MAX IN JEDEM FALL NOCH EIN PAAR WOCHEN ZEIT ZU GEBEN, BIS ER AUSGEWACHSEN IST UND WIR EIN ENDRESULTAT IN DER GELENKENTWICKLUNG HABEN. MEINE ERSTE HOFFNUNG IST, DASS SICH DIE NATUR MIT DER KLEINEN DEFORMATION EINRICHTEN WIRD.
DIE ZWEITE HOFFNUNG BESTEHT DARIN, DASS ES ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE VIEL MEHR GIBT, ALS UNSERE SCHULWEISHEIT SICH ERTRÄUMEN LÄSST. IN DIESEM SINNE WARTEN WIR NUN, IN DEN DUNKELSTEN TAGEN DES JAHRES, AUF DAS WIEDERKEHRENDE LICHT, VON DEM ES HEISST: "DAS LICHT LEUCHTET IN DER FINSTERNIS, UND DIE FINSTERNIS ERKENNT ES NICHT."

EUER MENSCH UND MAX AMADEO BACCHUS

DRAMATISCHE TAGE UND EIN GROSSER HOFFNUNGSSCHIMMER AM HORIZONT
01.12.2006

 

 

 

LIEBE MENSCHEN!

DIE LETZTEN TAGE HABEN WIR KEINE ZEIT GEHABT, EUCH ZU SCHREIBEN. DAS HINKEN VON MAX HATTE SICH WIEDER VERSCHLIMMERT UND ES GAB KEINEN ANDEREN WEG, ALS NUN DER URSACHE AUF DEN GRUND ZU GEHEN. UND SO WURDE MAX - ZUM GLÜCK OHNE NARKOSE - VIELE MALE GERÖNGT. NACH DEN ERSTEN RÖNTGENBEFUNDEN WAR ICH ZUNÄCHST AM BODEN ZERSTÖRT: AUF DEM RÖNTGEN WAR DEUTLICH ZU SEHEN, DASS SICH DIE SPEICHE IN SEINEM RECHTEN VORDERBEIN OBEN BEIM GELENK DEFORMIERT HAT, WEIL SIE IM VERGLEICH ZUR ELLE ZU LANG GEWACHSEN IST. KNOCHEN UND GELENK WAREN AUF DEM RÖNTGENBILD VON EINER DIFFUSEN STRUKTUR. ICH BEFÜRCHTETE DAS SCHLIMMSTE. DIE TIERÄRZTIN ÜBERWIES UNS AN EINE TIERKLINIK. ALLERDINGS BEKAMEN WIR ERST EINEN TERMIN NÄCHSTE WOCHE. DESHALB BESCHLOSS ICH, MAX NOCH AM GLEICHEN TAG EINEM SPEZIALISTEN FÜR ORTHOPÄDIE ZU ZEIGEN. DER MACHTE NOCHMALS EIN RÖNTGEN UND SCHLUG EINE RISKANTE OPERATION VOR, BEI DER DER GESUNDE KNOCHEN (DIE ELLE) DURCHGESÄGT WIRD, UM DEM GELENK WIEDER ETWAS MEHR RAUM ZU VERSCHAFFEN. EINE ARTHROSE LÄSST SICH LAUT DEM SPEZIALISTEN DADURCH ABER NICHT VERHINDERN. NACH DIESEM ARZTBESUCH VERBRACHTE ICH EINE SCHLAFLOSE NACHT UND BESCHLOSS, MAX NICHT OPERIEREN ZU LASSEN. BEI DIESER ENTSCHEIDUNG FAND ICH ZUSPRUCH VON VIELEN SEITEN, DIE MIR UND MAX MUT ZUSPRACHEN. NUN HABEN WIR AM MONTAG NOCH EINEN TERMIN IN EINER TIERKLINIK, WO WEITERE SPEZIALISTEN SICH NOCHMALS MIT DEM HINKEN VON MAX BESCHÄFTIGEN WERDEN. LAUT DER TIERÄRZTIN KÖNNTE ES NÄMLICH SEIN, DASS DAS HINKEN NOCH GAR NICHT VON DER ZU LANGEN SPEICHE HERRÜHRT, SONDERN SEINE URSACHE IN EINER VERLETZUNG IM SCHULTERBEREICH (ZERRUNG, PRELLUNG ETC.) HAT. WENN DEM SO WÄRE, KÖNNTE MAX IN EIN PAAR WOCHEN SEIN LEBEN SICHER WIEDER IN VOLLEN ZÜGEN GENIESSEN. EIN GROSSER HOFFNUNGSSCHIMMER AM HORIZONT! DENN BIS ZU EINER SCHWEREN ARTHROSE DURCH DIE ZU LANGE SPEICHE IST HOFFENTLICH NOCH LANGE, LANGE ZEIT...

WIR DANKEN ALLEN, DIE AM SCHICKSAL VON MAX ANTEIL NEHMEN UND UNS IN DIESER ZEIT BEISTEHEN!

EUER MENSCH UND MAX AMADEO BACCHUS

   
   
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