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JULI 2006

WILLKOMMEN BEIM MAX-LOG - DER PLATTFORM FÜR DEN MOPS!

 

WILLKOMMEN BEIM MAX-LOG - DER PLATTFORM FÜR DEN MOPS

EDITORIAL

 

  Liebe Freundinnen und Freunde, Verwandte und Bekannte des Mopses!

"Der Mops - die unterschätzte Gattung" so lautet der Arbeitstitel dieser Plattform.
Sie dient dem Ansehen des Mopses, das leider in den letzten Jahrtausenden schwer
gelitten hat.  Bei den alten Chinesen galt der Mops noch etwas. Er konnte sich sogar leisten,
Diener zu halten und auf Seidenkissen zu schlummern. Diesen schönen und natürlichen Zustand
des Mopses wollen wir gemeinsam wieder erarbeiten! Mit Max dem Mops werde ich selber
einige Schritte in die richtige Richtung tun. Aber auch Eure Anregungen und Tipps sind jederzeit
herzlich willkommen und werden hier gerne veröffentlicht. Gemeinsam werden wir unser Ziel
erreichen: dem Mops, dieser "unterschätzten Gattung" (Anm. d. Redaktion: Danke Wutzi!)
wieder zur verdienten Geltung zu verhelfen!
 
RICHTIGSTELLUNG
31.07.2006

 

 

Die überwältigende Zahl der Solidaritätskundgebungen mit Max gestern veranlasst mich zu einer Richtigstellung, damit ich nicht mehr stundenlang am Telefon und per Mail erklären muss, was es mit dem Leinenzwang für den armen Max auf sich hat. Von 24 Stunden pro Tag ist Max gerade mal höchstens 0,5 Stunden dem Leinenzwang unterworfen, und zwar nur dann, wenn er mit mir auf die Strasse geht. Max kennt absolut keinen Respekt vor Autos. Als letzthin der Öltankwagen vor unserem Haus stand (so ziemlich das grösste Auto, das vor unserem Haus stehen kann), hat Max den Öltankwagen angeknurrt und angebellt, ebenso wie den Fahrer, einen Mann von ca. 2 Metern und 100 Kilos. Es empfiehlt sich für Max auch nicht, frei gehende erwachsene männliche Schäferhunde anzuknurren und in die Füsse zu beissen, (was er auch schon gemacht hat). Vielmehr empfiehlt es sich, dass Max nun endlich in die Schule kommt, und so habe ich ihn für diesen Donnerstag denn auch für die Welpengruppe angemeldet. Ihr werdet davon lesen!
 

 

LIEBE MENSCHEN

GLAUBT DEM MENSCHEN KEIN WORT!
UND AUSSERDEM: ICH LERNE WANN UND WO
UND WAS UND WIE ICH WILL!!!

EUER MAX AMADEO BACCHUS

DER FOLGENDE BERICHT IST FÜR JUNGHUNDE
UNTER 12 MONATEN NICHT GEEIGNET!
30.07.2006

 

 

Mit Bestürzung nehme ich zur Kenntnis, dass Max mit seinem Hilferuf auf lauter offene Ohren gestossen ist. Nur eine Stunde nach Erscheinen des Hilferufs traf auch schon das erste Mail ein, geschrieben von Goliath, dem neuen Freund:

"Lieber Max
helfen kann ich dir nicht. Ich kann dir nur bestätigen, was du ohnehin schon weisst. Menschen können unheimlich doof sein. Vielleicht kann ich dir aber einen Tipp geben. Ich hab das heute Morgen mit meinem Mensch gemacht, und es hat super geklappt: Lass dich losleinen, schau möglichst desinteressiert und unschuldig, bis du frei bist, und dann gibt's kein Halten mehr. Ras links und rechts um ihn herum, lass ihn auf Handbreite näher kommen, und in dem Moment, wenn er dich schon zu fassen glaubt, schlag einen Haken. Denn, Max, du bist schneller und wendiger, ausserdem glaub mir, obwohl dein Mensch tobt, sich wie Rumpelstilzchen benimmt und schwört, dass du dein Leben lang nur noch angeleint sein wirst, brauchst du ihn nicht sonderlich ernst zu nehmen. Alles nur Theaterdonner. Ignorier die unverständlichen Launen deines Menschen und hab viel Spass!
Dein Leidensgenosse Goliath"

Noch bedenklicher allerdings ist das Schreiben von Wäw, mit beigefügtem Filmlink als Anleitung zum Ungehorsam:

"lieber max
dein mensch benimmt sich ja wirklich schwer daneben. wenn er dich mal wieder zur strafe nicht nach draussen lassen will, würde ich diese technik testen: FILM
das hilft sehr oft bei stubenarrest.
dein wäw" ***

*** Wäw! Ich muss schon sehr bitten!

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LIEBE MENSCHEN UND HUNDE

HIER NOCHMALS ICH MIT MEINEM
KÄRGLICHEN MITTAGESSEN (EIN
GRÜNER APFEL, DEN ICH UNTER DEM
BAUM IM GARTEN NACH LANGEM SUCHEN
GEFUNDEN HABE). DANKE EUCH ALLEN
FÜR EURE AUFMUNTERNDEN WORTE. SIE
TUN MIR GUT UND ZEIGEN MIR: ICH BIN
NICHT ALLEIN. NEIN, DA DRAUSSEN
IRGENDWO SIND MENSCHEN UND HUNDE,
DIE AN MICH DENKEN. DIE MIR SCHREIBEN.
DIE MICH NICHT VERGESSEN HABEN.
DENEN MEIN SCHICKSAL NAHEGEHT.
DENEN ES NICHT GLEICHGÜLTIG IST, WAS
MEIN MENSCH MIT MIR MACHT. KURZ:
MENSCHEN UND HUNDE, DIE MICH LIEBEN!
UND LIEBE BRAUCHEN WIR DOCH ALLE,
ODER? GANZ BESONDERS ICH IN DIESER
SCHWIERIGEN LAGE. ABER GLAUBT MIR:
ICH GEBE NICHT AUF! EURE WORTE
MACHEN MIR MUT! DER LIEBE GOTT HAT
MICH ALS FREIES WILDES TIER ERSCHAFFEN.
UND NUN KOMMT DER MENSCH, UND WILL
DAS ÄNDERN. OHNE MICH!

EUER

MAX AMADEO BACCHUS

NEIN!!! AN DER LEINE GEH ICH NICHT!
30.07.2006

 

 

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LIEBE MENSCHEN

ES IST UNERTRÄGLICH! SEIT NEUSTEM
NIMMT MICH DER MENSCH IMMER MEHR
AN DIESE LEINE. ICH WILL DAS NICHT!
NEIN, NEIN, NEIN UND NOCHMALS NEIN!
WIE SOLL DAS LEBEN SO NOCH SPASS
MACHEN, WENN ICH NICHT ÜBERALL
HINLAUFEN DARF, WO ICH WILL? HEUTE
MORGEN HABE ICH SITZSTREIK GEMACHT,
MIT DEM RESULTAT, DASS DER MENSCH
MIT MIR NICHT SPAZIEREN GEGANGEN IST.
ICH MUSSTE WIEDER NACH HAUSE. SO
GEMEIN! UND BÖSE! ICH HABE DEN
MENSCHEN DAFÜR IN DIE FÜSSE GEBISSEN!
HAT AUCH NICHTS GEHOLFEN. JETZT WEISS
ICH NICHT, WAS ICH NOCH MACHEN SOLL.
HELFT MIR! BITTE!

EUER

MAX AMADEO BACCHUS

SIND SO KLEINE PFOTEN...
29.07.2006

 

 

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LIEBE MENSCHEN

DAS SIND MEINE PFOTEN. GANZ NORMALE
MOPS-PFOTEN. ABER MEIN MENSCH SCHEINT
SIE ABSOLUT ENTZÜCKEND ZU FINDEN,
UND GESTERN HAT ER SIE SOGAR
FOTOGRAFIERT! MANCHMAL MACH ICH MIR
SCHON ETWAS SORGEN, OB MIT MEINEM
MENSCHEN ALLES IN ORDNUNG IST... ICH
WEISS NICHT, ABER ER IST JA NOCH
ENTWICKLUNGSFÄHIG. ICH WERDE EUCH
ÜBER SEINE FORTSCHRITTE INFORMIEREN,
FALLS ICH WELCHE FESTSTELLEN KANN.

ICH HOFFE, BEI EUCH LÄUFT ALLES GUT!

EUER

MAX AMADEO BACCHUS

ICH UND DER TIERARZT
28.07.2006

 

 

Zu den schlimmsten aller möglichen Aufgaben in meinem Leben gehört der Gang zum Tierarzt. Lieber würde ich eine Wurzelbehandlung über mich selber ergehen lassen als mein Tier beim Tierarzt jammern und zittern zu sehen. Als ich noch Katzen hatte, die beide ebenso grosse Angsthasen waren wie ich, hat mir der Tierarzt einmal angedroht, die Beruhigungsspritze  mir zu geben statt der Katze oder - falls ich damit nicht einverstanden sei - mir ab sofort für immer Sprechzimmer-Verbot zu erteilen. Bei Max habe ich mir vorgenommen, meine Rolle als tapferster aller Leithunde perfekt zu spielen, damit er vertrauensvoll zu jedem Tierarztbesuch schreitet. Heute war es wieder einmal soweit: die zweite Impfung stand an. Leithundgemäss betrat ich mit möglichst überzeugender Gelassenheit die Praxis. Max beachtete mich jedoch kaum und brauchte wieder mal gar keinen Leithund: nachdem er die Tierärztin betört und die Leckerlis verschlungen hatte, die sie ihm gab, war die Impfung schon vorbei. Dank Max kann sogar ich einen Tierarztbesuch in Zukunft etwas gelassener angehen.

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LIEBE MENSCHEN

MACHT EUCH DOCH NICHT IMMER SO VIELE
ÜBERFLÜSSIGE SORGEN!
DAS IST EIN GUTER TIPP VON EUREM

MAX AMADEO BACCHUS

MAX UND GOLIATH
27.07.2006

 

 

 

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LIEBE MENSCHEN!

GESTERN HABE ICH ZUM ERSTEN MAL
BESUCH BEKOMMEN. HIER SEHT IHR MICH
MIT GOLIATH, MEINEM NEUEN FREUND.
WIR HABEN UNS TOLL AN DEN OHREN
GEPACKT, ICH HABE AUCH GEKNURRT
UND GEFIEPT WAS DAS ZEUG HÄLT, UM
GOLIATH ZU BEEINDRUCKEN. GOLIATH
WAR ABER NICHT SO BEEINDRUCKT,
SONDERN HAT MICH AUF DEN RÜCKEN
GELEGT. MEIN MENSCH HAT NOCH MEHR GESCHWITZT ALS SONST  IN DEN LETZTEN
TAGEN UND HAT IMMER ETWAS VON DAVID
UND GOLIATH UND UNGLEICHEN KRÄFTEN ZU
GOLIATHS MENSCH GESAGT - LAUTER
UNVERSTÄNDLICHES ZEUG EBEN, WIE MEIST.
ICH HABE ABER GAR NICHT GENAU HIN-
GEHÖRT, SONDERN MICH MIT GOLIATH
PRIMA AMÜSIERT, SO DASS SELBST MEIN
MENSCH IRGENDWANN AUFGEHÖRT HAT,
DUMMES ZEUG ZU REDEN. AM ENDE HAT
ER SOGAR ZU MIR GESAGT, ICH SEI SEIN
SUPER-MAX, UND WAS IMMER ER DAMIT
GEMEINT HABEN MAG, ER SCHIEN JEDEN-
FALLS SEHR ZUFRIEDEN MIT MIR!

EUER MAX AMADEO BACCHUS!

UNTER FREIEM HIMMEL
26.07.2006

 

 

 

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LIEBE MENSCHEN!

HEUTE NACHT HATTE ICH EINE SUPER
IDEE: ICH HABE MEINEN MENSCHEN
NICHT EINSCHLAFEN LASSEN! DAS GING
GANZ EINFACH: IMMER WIEDER GANZ
PLÖTZLICH IRGENDWO HINGEZWICKT, UND
DER MENSCH BLEIBT IN BEWEGUNG! (TIPP:
STETS KLEINE RUHEPAUSEN EINLEGEN
ZWISCHEN DEM ZWICKEN. ) ES WAR
SOWIESO ZU HEISS ZUM SCHLAFEN, FAND
ICH. ICH BIN LIEBER MIT DEM MENSCHEN
AUF DIE TERRASSE, UM NOCH EINE RUNDE
ZU SPIELEN. MEIN MENSCH WAR ZWAR
RECHT SCHLAPP, UND HAT SCHON NACH
ZEHN MINUTEN SEINE KISSEN GEHOLT,
UM SICH AUF MEINE BALKON-MATRATZE
ZU LEGEN. DORT  IST ER DANN EINFACH
EINGESCHLAFEN - WIEDER MAL TYPISCH!
ICH FAND ES ABER TROTZDEM EINE SCHÖNE NACHT MIT MEINEM MENSCHEN UNTER
FREIEM HIMMEL. HIER SEHT IHR MICH
NACH DEM AUFWACHEN. IM HINTERGRUND
DIE KISSEN VOM MENSCH.

EUER MAX AMADEO BACCHUS!

WEG MIT DEM DOOFEN GERÄT!
25.07.2006

 

 

Zeitig um halb sechs Uhr früh pflegt mich Max zu wecken, meist, indem er mir in die Zehen oder auch ins Ohr beisst. Er macht dabei das typische Mops-Vorfreude-Geräusch: eine Mischung zwischen schnarcheln, gurren, knurren und singen. Man kann es nicht beschreiben, aber man sollte es mindestens einmal im Leben gehört haben, sonst entgeht einem einiges! Ohne Kaffee und natürlich auch ohne Zigarette geht's auf in die Morgenwelt. Seit Max bei mir wohnt, hat sich mein Nikotin-Konsum drastisch gesenkt, und zwar ganz ohne Entzugserscheinungen. Auch an diesem Beispiel sehen wir, dass die Möglichkeiten des Mopses bislang in ihrer ganzen Bandbreite noch lange nicht erfasst worden sind von der Wissenschaft. Statt Nicorette empfehle ich: Mops!

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LIEBE MENSCHEN!

DAS LEBEN IST SCHÖN, WISST IHR DAS
AUCH? ES IST SCHÖN, WEIL ES
WIESEN GIBT, DURCH DIE ICH WETZEN
KANN, ICH LAUFE AUF TAU, DIE BLUMEN
GEHEN AUF, ICH ATME MORGENLUFT.
MACHT IHR DAS AUCH SO GERN?
ODER SITZT IHR AUCH SO VIEL
VOR DIESEM DOOFEN GERÄT WIE
MEIN MENSCH, WENN ER AM ALLER-
LANGWEILIGSTEN IST? (UNTER UNS:
DAS IST ER DIE MEISTE ZEIT DES TAGES!
OHNE MICH WÜRDE DER GLATT NICHT
WISSEN, WIE MAN SICH AUF MORGENWIESEN
TUMMELT UND WIE DER WALD AM
MORGEN RIECHT. SO WAS VON
BESCHRÄNKT!) ABER ZURÜCK ZUM
DOOFEN GERÄT: ICH WÜRDE ES EINFACH
AUS DEM FENSTER WERFEN AN EURER
STELLE! ICH GEBE MIR SEHR MÜHE,
DASS DIE KABEL VOM GERÄT
WENIGSTENS BEI MEINEM MENSCHEN
BALD NICHT MEHR VORHANDEN SIND,
DANN WIRFT ER SICHER AUCH DAS
GERÄT WEG UND SPRINGT MIT MIR DEN
GANZEN TAG DURCH DIE WIESEN!
ICH FREUE MICH DARAUF...

EUER MAX AMADEO BACCHUS!

 

 

DES LEBENS RUF AN UNS WIRD NIEMALS ENDEN...
24.07.2006

 

 

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HEUTE MIT GANZ BESONDERS
LIEBEM GRUSS AN PAPOUS!

 

DAS KLEINE HELFERCHEN
23.07.2006

 

 

Max macht mit, und zwar bei allem, was ich mache. Als kleines Helferchen im Haushalt ist er begeistert beim Putzen dabei, und hilft zum Beispiel, indem er alle paar Sekunden den nassen Lappen vom Schrubber reisst und damit unter dem Sofa verschwindet, um ihn dort auf seine Putztauglichkeit zu untersuchen. Sehr hilfreich ist es auch, wenn er sich bemüht, das Staubsaugerkabel aus der Steckdose zu reissen oder - falls das nicht gelingt - es zumindest anzuknabbern, damit ich es wieder einmal richtig eingehend überprüfe. Aufopferungsvoll wirft er sich jeweils vor die Staubsauger-Räder, um mich zu korrigieren, sollte ich einen falschen Kurs durch die Wohnung nehmen. Lobenswert ist es auch, dass er die Bett- und Kissenbezüge jeden Tag profilaktisch teilweise entfernt - ich könnte sie ja wechseln wollen. Mit grossem Engagement reisst er Tagesdecken vom Sofa und das Tischtuch vom Tisch, weil sich darunter vielleicht noch etwas Staub verbergen könnte. Auch die Ausflüge hinter die Waschmaschine mit Inspektion der dortigen Wasser- und Stromkabel sind nützlich und zeigen mir, dass gerade das ein Ort ist, an dem viel zu selten geputzt wird. Und heute morgen hat er mich ausserdem darauf hingewiesen, dass der Satz "Kluger Rat, Notvorrat" im Haushalt seine tiefe Bedeutung hat, indem er die verbliebenen fünf WC-Rollen aus der Plastikverpackung geholt, gezählt und zerfleddert hat. Danke Max!

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LIEBE MENSCHEN!

SCHÖN, DASS SELBST MEIN ETWAS
LANGSAMER MENSCH ENDLICH EINSIEHT,
ZU WAS ICH ALLES TAUGE! WURDE AUCH
ZEIT! IHR MENSCHEN SEID
SCHON EINE BEGRIFFSSTUTZIGE
GATTUNG, ABER MEIN MENSCH TOPT
ALLES. BIS BALD! (ICH HAB NOCH VIEL
ZU TUN HEUTE...)

EUER MAX AMADEO BACCHUS

 

LANGWEILIG!
22.07.2006

 

 

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  LIEBE MENSCHEN!

DAS BIN ICH NACH UNSEREM
MORGENSPAZIERGANG. UM HALB
SECHS HAB ICH DEN MENSCHEN ZUM
SPIELEN AUS DEN FEDERN GEHOLT.
ZU MEINEM ERSTAUNEN WAR ER HEUTE
TOPFIT, UND WIR GINGEN IN DEN WALD.
DORT MUSSTE ICH LERNEN, AN DER LEINE
ZU GEHEN. SO WAS UNINSPIRIERENDES!
ICH GLAUBE, ICH HAB EINEN
LANGWEILIGEN MENSCHEN BEKOMMEN.
KANN MAN DEN UMTAUSCHEN? ODER
SEID IHR MENSCHEN ALLE SO? ICH
HOFFE NICHT!

EUER

MAX AMADEO BACCHUS!

 

IS IT LOVE?
21.07.2006

 

 

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Dies Bildnis ist bezaubernd schön,

Wie noch kein Auge je gesehn!

Ich fühl es, wie dies Götterbild

Mein Herz mit neuer Regung füllt.

Dies Etwas kann ich zwar nicht nennen,

Doch fühl ich's hier wie Feuer brennen.

Soll die Empfindung Liebe sein?

Ja, ja, die Liebe ist's allein.

Aus:
Wolfgang Amadeus Mozart KV 620
Arie des Tamino I, 4




 

 

ERZIEHUNGSGRUNDSÄTZE
21.07.2006

 

 

Die Erziehung des Jungmopses stellt höchste Anforderungen an die menschliche Intelligenz. Nach einigen Tagen Erziehungserfahrung frage ich mich, ob meine geistigen Fähigkeiten überhaupt ausreichen, um den Aufgaben, die meiner harren, gewachsen zu sein. Nehmen wir als Beispiel den Erziehungs-Anfängerkurs: "SITZ". Zu meiner endlosen Begeisterung hat Max dieses Wort in seiner ganzen Bedeutung nach circa einer Stunde des Zusammenlebens mit mir vollkommen begriffen. Heute morgen ist mir jedoch mit Schrecken aufgefallen, dass seine Intelligenz der meinigen offenbar überlegen ist. Wie es in jedem Lehrbuch steht, habe ich Max, wenn er den Befehl befolgte, ein kleines Leckerli oder eine Streicheleinheit zukommen lassen, um ihm zu zeigen, dass er ein braver Mops ist, wenn er SITZ macht. Was aber musste ich heute morgen feststellen? Max hat mich viel schlauer erzogen als ich ihn! Für ihn sieht "Gehorsam" nämlich so aus: Er unterbricht kurzfristig seinen Ungehorsam, um das Leckerli einzuheimsen, setzt sich schnell scheinbar folgsam hin, verschlingt gierig das Leckerli, um dann mit dem Schuhebeissen, Füssezwicken, Matratzezerfetzen, Hosenbeinreissen etc. munter fortzufahren. Das heisst: er hat begriffen, dass er durch besonders unbändiges Herumtoben seinen Menschen dahingehend erziehen kann, SITZ zu sagen, worauf der Mensch gezwungen ist, ein Leckerli auszugeben. Wenn immer Max also Lust auf Leckerli hat, tut er alles Erdenkliche, um mich zu einem NEIN, MAX, SCHLUSS JETZT, SITZ! zu bewegen. Er hat das Paradox der Erziehung an sich begriffen: Wer erzieht, wird selber durch seine Erziehung erzogen. Und schon sitzt der Mensch im Dilemma: Gebe ich nach dem befolgten Befehl kein Leckerli, dann folgt Mops sowieso nicht mehr; gebe ich jedoch eines, dann tue ich genau das, womit Mops sehr schlau bereits schon rechnet. Ignoriere ich den Gehorsam und tue so, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt, dass Mops gehorcht, dann zeigt mir dieser auf der Stelle, dass dem nicht so ist: ein Mops gehorcht grundsätzlich nur, wenn er selber vom tieferen Sinn des Gehorsams überzeugt ist.  Ich gelange zum Schluss, dass der Mops in seiner Intelligenz dem Menschen durchaus überlegen ist, und zwar bereits im zarten Alter von neun Wochen.

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LIEBE MENSCHEN!

HIER SEHT IHR MICH BEIM
SOGENANNTEN "SITZ-MACHEN",
EINER LÄCHERLICHEN ERFINDUNG,
DIE ICH DEM MENSCHEN ABER SICHER
NOCH ABDRESSIEREN WERDE!
ICH WEISS AUCH NICHT,
WAS DAS SOLL...

...  DENN SITZEN KANN ICH
SCHLIESSLICH SCHON LANGE!

EUER MAX AMADEO BACCHUS

 

FRÜHSPORT
20.07.2006

 

 

 

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LIEBE MENSCHEN

DAS BIN ICH! BEIM FRÜHSPORT.
MEIN MENSCH WAR NICHT SO
SCHNELL WIE ICH. ABER IHR
ERKENNT SICHER TROTZDEM,
DASS ICH BEIM SCHNELL-LAUF
EINE EXTREM GUTE FIGUR MACHE!

EUER MAX AMADEO BACCHUS

HITZEFERIEN
19.07.2006

 

 

Heute früh um acht Uhr war Max bei der Tierärztin zum Vorstellungstermin. Er hat ihn glänzend bestanden: alle fanden, sie hätten ja gar nicht gewusst, dass ein Mops so ein süüüsses Tierchen sei. Max wurde gewogen (2,2 Kg) und gestreichelt und bekam Leckerli. Er legte sich in der Praxis auf den Bauch und machte keine Anstalten, schnell wieder aufzubrechen. Erst als die Tierärztin sich um einen Käfig voller Kaninchen zu kümmern hatte, verliess er mit mir die Praxis. Seither sitzen wir in der Wohnung im Schatten. Draussen trifft uns beide fast der Schlag, aber es gibt nichts: alle zwei Stunden machen wir einen kleinen Spaziergang durch den Garten. Max wird zuvor immer in seinem Plantschbecken gut angefeuchtet, da er ja nicht selber schwitzen kann. Ich schon. - Mehr fällt mir heute nicht ein. Mein Kopf macht Hitzferien.

Liebe Grüsse an alle Maxfans, heute ganz besonders an: Wutzi!

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PHUUUU! HEISS HEUT!!!

 

OHNE WORTE
18.07.2006

 

 

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NÄCHTE EINER JUNGMOPS-BESITZERIN
18.07.2006

 

 

Es ist drei Uhr in der Früh. Gähnend sitze ich im Garten. Am Himmel steht ruhig der grosse Bär, um mich herum jedoch tobt mopsfidel Max und versucht mich zum Mittoben zu animieren, indem er mir unverdrossen, trotz tausendfachem "Nein!" und "Pfui!" in die Füsse beisst. Ich begebe mich seufzend in den Schneidersitz, um meine Füsse wenigstens ansatzweise in Sicherheit zu bringen. Max tut so, als habe er das Interesse verloren, schleicht sich um mich herum, und versucht den Weg zu meinen Füssen anderweitig aufzuspüren. Eine Möglichkeit wäre, es über das Hochklettern an meinem gebeugten Rücken zu versuchen... Kleine spitze Mopskrallen bohren sich in mein T-Shirt. Mein "Nein!" klingt immer resignierter. Ich wäre recht gern in meinem Bett, aber die Stubenreinheits-Erziehung geht vor. Max scheint das Ganze als absoluten Spass aufzufassen. Nach einer halben Stunde ist genug erzogen. Max hat endlich den Sinn des nächtlichen Ausflugs beherzigt. Nun aber ab ins Bett! Neben dem Bett steht das Max-Kuschelkörbchen, weit feudaler ausgestattet als mein eigenes Bett, aber Max möchte nicht ins Kuschelkörbchen, er möchte auf das Bett. Das Bett ist zu hoch für ihn, ergo könnte er rausfallen beim Rumalbern, ergo hat er Bettverbot. Max ist aber nicht eine Natur, die schnell aufgibt. Winselnd und jammernd steht er auf den beiden stämmigen Hinterbeinchen am Bett hoch und gibt keine Ruhe. Ich lege ein Leckerli ins Kuschelkörbchen. Er klettert rein, frisst das Leckerli - und steht alsbald wieder protestierend an meinem Bett. Es ist vier Uhr morgens. Ich stehe auf und beginne, mein Bett zu demontieren. Ich lege die Matratze auf den Boden, Max klettert fröhlich rauf und legt sich direkt neben mein Gesicht auf's Kopfkissen. Seine Pfoten treten wohlig gegen meine Nase, mein Kinn, meine Stirn, eine Hinterflosse legt er auf meinen Mund. Ich wende ihm den Rücken zu. Freudig rutsch er über meine Schultern und legt sich wie ein dicker Wickel um meinen Nacken. Ich denke: "macht nichts... jetzt wird geschlafen!" Als ich um sieben Uhr morgens die Augen öffne, liegt Max auf dem Rücken neben mir, die Vorderpfoten süss auf seiner Brust, den noch nackten Bauch unschuldig präsentierend, die Ohren im Schlaf zurückgefallen, und atmet tief und fest. Die Stubenreinheits-Erziehung kann warten...

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HINWEIS: Max ist ein MPRV-Mops.
Wichtige Hinweise zu den Themen
"Gesundheit des Mopses" und "Qualzucht"
finden sich auf der Website des MPRV.

-> Zur Website des MPRV

LIEBE MENSCHEN!

ICH KANN KEIN WÄSSERCHEN TRÜBEN!
UND DASS ICH FÜSSE BEISSE, STIMMT
AUCH NICHT!!! SEHE ICH ETWA SO AUS???

HERZLICHE GRÜSSE VON EUREM

MAX AMADEO BACCHUS!



 

DAS STAUBSAUG-SPIEL
17.07.2006

 

 

Zu meinem grossen Erstaunen liebt Max den Staubsauger. Jedesmal, wenn ich ihn hole, wetzt er voller Vergnügen hinter dem Staubsauger her und versucht, ihn zu fangen oder mir die Schnürsenkel klammheimlich aufzuziehen. Offenbar hat er schon gemerkt, dass ich viel weniger höre und langsamer reagiere auf das Schuhebeissen, wenn ich staubsauge. Max scheint vor überhaupt nichts Angst zu haben. Nur heute morgen, als sich eine Amsel mit Geschrei auf ihn stürzte, weil sie ihn wahrscheinlich mit einer Katze verwechselte, ist er vorübergehend leicht erschrocken, dann aber hat er sich besonnen, und die Amsel angebellt, um ihr ihren Irrtum ein für allemal klarzumachen. Max scheint stündlich dazuzulernen, was auch bedeutet, dass er mich stündlich leichter um die Pfoten wickeln kann. Wenn ich wirklich mal ganz laut "Pfui!" sagen muss, legt er sich drollig-hilflos auf den Rücken und streckt mir seinen noch nackten Bauch entgegen, wobei er neugierig über die angezogenen Pfoten linst, ob es auch wirkt. Es wirkt! Wenn ich mich dann bücke und seinen nackten Bauch kraule, zwickt er mich frech in die Hand und wetzt mit fliegenden Ohren wieder davon. Ich sehe: es wird eher schwer mit der Erziehung! Wenigstens mit seiner. Ich jedoch bin schon jetzt, am dritten Tag, hoffnungslos gut erzogen von Max und weiss immer, was er gerade wünscht.

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Max liest vor dem Frühstück die BZ

 

LIEBLINGSSPIELE: DAS FUSSBEISSEN
17.07.2006

 

 

Max spielt, wenn er nicht gerade schläft. Da eines seiner Lieblingsspiele - tatsächlich! (siehe Beitrag vom 12.7.) - das Fussbeissen ist, bewege ich mich seit zwei Tagen hüpfend durch die Wohnung, auf der Suche nach der nächsten rettenden Insel, auf der ich meine Füsse in Sicherheit bringen kann. "Pfui!", Kneifen, Schimpfen scheinen Max geradezu in seinem Treiben anzuspornen. Vor Begeisterung bellt er laut und frech, je mehr ich "Pfui!" und "Aua!" schreie. Nur das Ignorieren - das sehr schwer fällt, wenn Max seine kleinen spitzen Milchzähne gerade in meine nackte grosse Zehe schlägt - scheint etwas zu bringen. Aber wie gesagt: sein Fussbeissen ist fast nie zu ignorieren. Neuerdings hat er auch die Hosenbeine entdeckt, an denen es sich gut festbeissen lässt, wobei ein begeistertes Knurren das Spiel unterstützt.

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Max vor der nächsten Attacke - ich schütze meine Füsse auch bei Bruthitze mit Turnschuhen, wann
immer es geht.
 

15.JULIUS: MAX AMADEO BACCHUS IST EINGEZOGEN!
15.07.2006

 

 

Max hat seiner unterschätzten Gattung heute morgen alle Ehre gemacht. Während ich die letzte Nacht vor seinem Einzug kein Auge zugetan habe und vor Nervosität kalte Hände hatte, schlief Max seelenruhig durch und spielte vor seinem Wegzug von Mutter und Geschwistern noch eine Runde ausgelassen mit denselben, bevor er sich in meinem Auto unerschrocken im Kuschel-Körbchen in die neue Heimat chauffieren liess. Zu Hause angekommen spielte er ausgelassen weiter, frass ein ganzes Tellerchen leer, ging brav auf die Toilette, statt auf den Teppich zu machen, und lernte überdies bereits in der ersten Stunde "Sitz!" Er ist von schier unfassbarer Intelligenz und hat ein völlig intaktes Selbstbewusstsein! Das hat sicher auch mit seiner adligen Abstammung zu tun. Max Amadeo Bacchus, Sohn der Tequila von Khan of Peking und des Alf vom Tempelhof, hat eine Ahnentafel, die lückenlos seine Vorfahren bis zu allen 16 Ur-Ur-Grosseltern umfasst, die ebenso interessante Namen aufzuweisen haben wie Max Amadeo Bacchus selber. Zu Max' Vorfahren zählen unter anderem: Borokas-Kerti Borsca, Kytty Bulops, Nappilan Gladiaattor (sic!), Bardolynn's Camuses Camilla, Charlie Poem, Chaplin von der Masch zu Ricklingen, Ira von Eggeloge sowie natürlich Berry und Ebby vom Tempelhof! Gesetzt der Fall, dass auch Möpse im allgemeinen den Namen des Vaters annehmen, heisst Max bei vollem Namen also: Max Amadeo Bacchus vom Tempelhof; sollte er sich für den Namen der Mutter entscheiden, dann heisst er Max Amadeo Bacchus von Khan of Peking.

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WILLENSFREIHEIT - VON GABRIELE AUGUSTE JUSTEN
14.07.2006

 

 

Soeben erreicht mich dieser neue Beitrag zum Max-Log: ein Gedicht von Gabriele Auguste Justen aus Saarbrücken. Es spricht in schöner Weise ein Problem des Philosophie an, das bislang immer noch ungelöst ist: die Willensfreiheit. Die Freiheit des eigenen Willens findet am Auftreten des Willens des Anderen seine natürliche Grenze - es sei denn, man will es auf einen Kampf der Willen ankommen lassen.

Willensfreiheit

Der Mops zieht hin, die Frau zieht her,
der Wille beider läuft konträr.

Und beide kommen nicht von Ort,
die Frau zieht hier, der Mops zieht dort.

Die Leine hängt im Zwischenraum.
Der Köter strebt zu einem Baum.

Die Dame will zu einer Bank.
(Aus andern Gründen, Gott sei Dank!)

Gewinnt der Mops, gewinnt die Frau?
Genaues weiß man nicht genau.

Für dieses Gedicht wird Gabriele Auguste Justen von mir, ab morgen Grossmöpsin des Mops-Ordens, die Ordensmitgliedschaft verliehen! (Wobei ich sie bitte, das despektierliche Wort "Köter" umgehendst zu ersetzen; Bsp.: "der Mops, der strebt zu einem Baum.")

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Gehirn einer Mops-Halterin:
wir sehen, dass die grösste Region dieses
Gehirns die typische Form eines Mops-Kopfes
aufweist. Das menschliche Denken wird also
in bedenklicher Weise vom Denken an den
Mops dominiert. Es ist fraglich, ob die anderen
Gehirnregionen die durch das Mops-Denken
ausfallende Region wirklich ersetzen können.
Im Menschenversuch hat sich gezeigt, dass
dies nur in sehr seltenen Fällen gelingt.

(Aus: Handeln trotz Nichtwissen, oder:
Ist Willensfreiheit eine Illusion?
Das Problem der Willensfreiheit in der
Beziehung Mops - Mensch; Pratteln 2006)
 

NEU-GRÜNDUNG DES MOPS-ORDENS AM 15.JULIUS 2006 A.D.
14.07.2006

 

 

Einer der geheimnisvollsten Orden der Weltgeschichte war der freimaurerische "Mops-Orden", der leider schon nach wenigen Jahren seines Bestehens 1748 verboten wurde. 1740 von Clemens August (Herzog von Bayern) gegründet, war der Mops-Orden in erster Linie ein Protest gegen eine Bannbulle des Papstes gegen die Freimaurerei. Jedoch fühlten sich auch gewisse ernsthafte Freimaurer von den allzu heiteren Auffassungen und Gebräuchen des Mops-Ordens verschaukelt. Dabei stützte sich der Orden auf die besten Eigenschaften eines jeden Mopses, nämlich auf Treue, Zuverlässigkeit und Standfestigkeit. Die Hauptlehre des Ordens hiess: „Gleich wie alle Durchschnitte des Kreises durch seinen Mittelpunkt gehen, müssen alle Handlungen eines Mopses aus einer Quelle gehen, nämlich der Liebe“.  Alle Mitglieder des Ordens trugen einen silbernen Mops als Medaillon (siehe Bild). Bemerkenswert: Frauen waren im Mops-Orden den Männern absolut gleichgestellt. Geleitet wurde der Orden vom "Gross-Mops" und der "Gross-Möpsin". Novizen und Novizinnen, die dem Orden beitreten wollten, wurden an Halsbändern eingeführt. Sie mussten an der Tür kratzen, um Einlass zu finden. Dann wurden sie mit verbundenen Augen neunfach um einen Teppich mit Symbolen geführt, wobei die Möpse und Möpsinnen des Ordens lärmten und bellten, um die Standfestigkeit der Neuen zu prüfen.

Es ist mein erklärtes Ziel, die überzeugenden Rituale und Zielsetzungen des Mops-Ordens wieder ins Leben zu rufen.

Hiermit erkläre ich
die Neu-Gründung des Mops-Ordens
am 15.Julius 2006 a.D.

Ein jeglicher Mops hat einen solchen Orden verdient! Ich selber werde dem Orden offiziell frühmorgens am 15.Julius beitreten und gedenke, daselbst Gross-Möpsin zu sein. Das Aufnahme-Ritual wird für mich in vielen schlaflosen Nächten bestehen, in denen ich Max mit grosser Langmut und Liebe an die stubenreine Existenz sowie die Co-Existenz mit mir gewöhnen werde. Weitere Ordens-Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

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Siegel des Mops-Ordens,
datiert auf den 10.Januar 1745
NOCH ZWEI TAGE: LETZTE VORBEREITUNGEN
12.07.2006

 

 

Noch dreimal schlafen, dann ist es soweit: Max hält Einzug bei mir.  Gestern wurde die gesamte Hunde-Aussteuer gekauft: Fressnäpfchen aus Edelstahl (höhenverstellbar), Welpen-Halsbändchen und Leine (rot, mit weissen Knöchelchen darauf), Spielzeuge, Kauknochen für Welpen (unverschluckbar), Kuschelbär für's Stapelschlafen (macht den Mops glücklich), Zeckenzange (professionell), Welpenshampoo, Massagebürste, Hundetragerl extra-praktisch, Welpen-Goodies, etc. etc.  Um mich vorzubereiten auf den Einzug, hat mir die Züchterin heute noch ein Mail mit vielen nützlichen Hinweisen geschickt. Ich gebe ein paar ihrer Ratschläge hiermit gerne an alle weiter, die in Zukunft mit Max zu tun haben werden (gäll Wutzi!):

"Max kennt, wie alle Hundekinder in diesem Alter, kein anderes Spiel als Beissen. Sie werden schnell merken, dass das nicht immer angenehm ist. Das Spiel ist für ihn interessanter und vor allem lehrreicher, wenn Sie ihn dafür kneifen. Fest zugebissen, fest gekniffen. Und laut "Au" rufen. Das wirkt, wenn auch nur kurz. Offenbar neigen Möpse mehr als andere Hunderassen dazu, uns in die Füsse zu beissen. Das ist aber nicht ungefährlich, man könnte mal stürzen. Deshalb so weit wie möglich "abstellen", also energisches "Nein" und Max sofort ablenken mit einem Spielzeug. Und noch was, damit ich das ja nicht vergesse: Tequila (Mama von Max) putzt sich jeden Morgen ausgiebig. Sie kratzt da und dort, beriecht dann den Fuss, ob er richtig riecht. Dann werden die Füsse ausgiebig gewaschen. Falls Max das auch machen sollte, ist es gut, wenn Sie das wissen, nicht dass Sie denken, er hat Ekzem oder sonst was."

Ich hoffe, Max hat das sehr erfreuliche Fusswaschen-Gen geerbt! (Das mit dem Fuss-Beissen bekommen wir vielleicht auch in den Griff...???)

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Max im Gras I


Max im Gras II

MAX IN SEINEN ZWEITEN FERIEN IM TESSIN
11.07.2006

 

 

Vier Tage vor seinem Einzug bei mir weilt Max noch in seinen zweiten Ferien im Tessin. Hier sehen wir ihn mit Mutter und Geschwistern. Max ist der Mops ganz rechts, der den ermahnenden Worten seiner Mutter keine Aufmerksamkeit schenkt, da er gerade intensiv mit einem Ausbruchsversuch beschäftigt ist. Der andere Jungmops scheint etwas folgsamer zu sein. Dafür ist Max ganz offensichtlich derjenige, der am erfolgreichsten um den besten Platz am Futternäpfchen gekämpft hat, was sich eindrücklich auf Bauch, Rücken und Oberschenkelchen ausgewirkt hat.

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BERÜHMTE MÖPSE (Serie): DER MOPS VON WINNENDEN
11.07.2006

 

 

Ein wohl einmaliges Denkmal ist vor dem Schloss Winnenthal zwischen Torhaus und Hauptgebäude aufgestellt: Ein in Stein gehauener Mops erinnert an den Hund des Herzogs Karl Alexander. Als Feldmarschall in österreichischen Diensten führte dieser die kaiserliche Armee während der Schlacht um Belgrad im Jahre 1717 gegen die osmanischen Truppen. Während des Kampfgetümmels, so die Legende, sollen sich Herr und Hund verloren haben, worauf der Mops ganz alleine die etwa 1000 Kilometer nach Winnenthal zurücklief. Nach seinem Tod errichtete ihm sein Herr aus Freude und Dankbarkeit dieses Denkmal.



 

 

 

Inschrift auf dem Mops-Denkmal:

"Du ruhst nunmero Mops von aller deiner Pein.
Wie manchem rauen Wort, wie manchem Nasenstüber
Mops mußtest du nicht stets hier unterworfen sein,
Doch lehrte dich dein Witz dies in Geduld ertragen.
Und weil du Hofmops warst, so dientest du der Zeit.
Dein holdes Mäulchen blieb bei seiner Freundlichkeit,
Und jede Miene wies, was du nicht konntest sagen.
Nebst allem diesem warst du ungemein getreu.
Und was wir Liebs und Guts von Hunden melden können
Mit alle dem warst du o Mops geziert zu nennen..."

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  Geschichte des Mops von Winnenden

Ein kleiner Mopshund wohlgeboren,
der hatte seinen Herrn verloren-
vor Belgrad war´s im Türkenkrieg,
als Prinz Eugen behielt den Sieg.

In Kriegsgeschrei und Pulverdampf,
in Roßgewieher und -gestampf,
da sahn sie plötzlich sich nicht mehr.
Der Mops lief ratslos hin und her,
hat viel geschnuppert und gebellt.
Längst saß sein Herr im Feldherrnzelt
mit den andern Generälen,
die konnten alle viel erzählen,
von sich und ihren Heldentaten
und von denen der Soldaten.

Daß einen Mopshund er besessen,
das hat er leider ganz vergessen.
Der hat sich aber bald besonnen
und nach Haus den Weg genommen.
Elf Tage lang ist er gerannt,
von Belgrad bis ins Schwabenland!

Wie hat im Schloß man ihn begrüßt,
gestreichelt und ihn abgeküßt.
Die Köchin hat ihm hingestellt,
das beste Futter von der Welt.
Ein Denkmal hat man auch errichtet,
drauf einen schönen Spruch gedichtet,
in Stein gehauen - nicht aus Holz -
und alle waren auf ihn stolz.
DER MOPS IN DER DEUTSCHEN DICHTUNG: OTTOS MOPS
09.07.2006

 

  ottos mops

ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso

otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft

ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

Dieses schöne Gedicht von Ernst Jandl schafft es ist der Rangliste der Mops-Dichtung auf Platz eins. Millionen von deutschen Schülern müssen es lesen und interpretieren. Nebenstehend Unterrichtsvorschläge für die Klasse 5, aus "Lehrer online".

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  Besprechen und Spielen

"Ottos Mops" wird auf einem Arbeitsblatt
ausgegeben, gelesen und dabei ausführlich
besprochen:

- Wie redet Otto?
- Welche Gefühle hat er beim Sprechen?
- Wie verhält sich der Mops?
- Welchen Charakter hat der Mops?

Anschließend wird das Gedicht szenisch gespielt:
Ein Kind ist Otto, ein anderes der Mops.
Verständlicherweise macht dieser Teil der
Stunde den SchülerInnen sehr viel Spass.

Das Gedicht wird auf "ä" oder mit "ü"
gelesen:
"üttüs müps trützt..." oder
"ättäs mäps trätzt".

Hausaufgabe:
die Kinder schreiben ein Parallelgedicht,
beispielsweise:
- Lizzis Iltis
- Laras Ara
- Edes Esel
- Ruths Uhu

Die Kinder sollen ihre Gedichte mit einem entsprechenden Bild illustrieren.
MAX (UND ICH)
08.07.2006

 

  Auf diesem leicht unscharfen Foto sind Max und ich zu sehen. Eindeutig beweist Max bereits jetzt mehr Würde und Gelassenheit als ich. Seine elegant-entspannte Beinhaltung kontrastiert mit meiner etwas angestrengt wirkenden Körperhaltung. Dennoch ist auch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Max und mir gegeben, worauf mich Gaby J. aus Saarbrücken aufmerksam gemacht hat. Insbesondere die Augenstellung sei zum Verwechseln ähnlich und zeige einen hohen Verwandtheitsgrad des Wesens. (Speziell an G.J.: Ich gebe mir Mühe, trotz so viel Lob bescheiden zu bleiben! ) Im Allgemeinen ist es aber so, dass Menschen beim Betrachten dieses Fotos in Entzücken ausbrechen - wobei dieses in keiner Weise mir gilt, sondern den Ohren, Tatzen, den Augen und der Schnauze von Max. Von mir hat ausser G.J. noch nie jemand auch nur ein Wort erwähnt beim Betrachten dieses Bildes. Ich habe dafür vollstes Verständnis, da es mir selber nicht anders geht, bitte aber meine Freundinnen und Freunde, Geschwister und Verwandte, sich hiermit nochmals mein Gesicht einzuprägen, damit sie wissen, wen Max an der Leine führt, sollten sie uns auf der Strasse begegnen. 

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Max und ich

ERSTER BERICHT AUS DER WELPENSCHULE (OHNE MAX):
DER JUNGMOPS ALS MUSTERSCHÜLER
07.07.2006

 

 

nachdem ich gestern zum ersten mal im leben in der welpenschule war, darf ich sagen, dass die junghunde aller anderen rassen gegen den jungmops abfallen. unter 10 junghunden war der eine anwesende jungmops der musterschüler. die anderen junghunde waren zum teil gemeingefährlich, besonders einer, der aussah wie alf aus dieser blöden sitcom. alf*** hat alle anderen junghunde gejagt und umgeworfen und gekniffen. man darf da ja nicht eingreifen, hat die lehrerin gemeint, aber ich hätt ihn ganz gerne ins wasserhundeplantschbecken geworfen. der jungmops hingegen liess sich von alf gar nicht beeindrucken, sondern zog frech schnarchelnd vor vergnügen dauernd vor der alfnase vorbei - so flink und wendig wie eben nur ein jungmops sein kann (siehe bild!). das hat mir gefallen. er war nicht aggressiv oder eingeschüchtert wie die anderen hunde, sondern schlicht frech. am ende hatte alf alle unterworfen, nur den jungmops nicht. der hatte unterdessen freundschaft mit "lady" der cockerspaniele geschlossen, die zwar etwas doof aus dem fell schaute, aber lieblich und offenbar für junghunde interessant. macho-alf konnte es nicht fassen. alle seine annäherungsversuche an lady wurden zugunsten des jungmopses abgewehrt. so eine hundeschule ist recht lehrreich, auch für den erwachsenen menschen. die besitzerin von lady beispielsweise war von ihrem IQ her ihrer lady nicht wesentlich überlegen. beim "komm-spiel" (der hund soll zum menschen kommen, der etwa drei meter entfernt steht) rief die lady-besitzerin hysterisch: "kumm lady, kumm mami!!!" das schlimmste war, dass es lady in den sinn gekommen ist, an meinen schuhen zu schnüffeln, worauf die lady-besitzerin ganz begeistert zu ihrem hund sagte: " au feini, lady, gäll, schmeckt d'frau so guet, dass du schnüffle muesch? au feini lady, mhmh! gäll! schmeckt frau aber guet! sooo guet!" immer mit bestätigungs-heischendem blick zu mir. mir fiel gar nichts ein, was ich darauf hätte sagen können. die lady-besitzerin, dick in hellgrünen shorts und goldenen absatz-sandalen, war aber trotzdem gesprächig und meinte glucksend zu mir: "hüt isch d'lady im sport, und morn goht's mami ins turne!" was hätte ich darauf sagen können? "recht so!" oder "kann auch nichts schaden" oder einfach "mhmh". Das letztere schien mir das angemessenste zu sein. ich hoffe, dass sich max nicht ausgerechnet ebenfalls in diese cockerspaniele verliebt, das wäre mein untergang.

*** wahrer name der redaktion bekannt

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Ein Jungmops ist sehr schwer zu fotografieren,
da von unglaublicher Behendigkeit. Hier
sehen wir Max, aus dem Bild stürmend.
 
BERÜHMTE MÖPSE (Serie): EMILIE, DER WUNDERMOPS
06.07.2006

 

 

dankbar nehme ich diesen hinweis einer mir persönlich leider nicht bekannten person auf, ein hinweis, der einmal mehr beweist, dass der mops die unterschätzte gattung schlechthin ist. die person beschreibt ein erlebnis, das sie nachhaltig beeindruckt hat. (zu recht!)

"Beim Mittelalterfest in Bad Säckingen trat eine Frau auf der Kinderbühne auf mit so einem Viech. Das Programm
hiess "EMILIE DER WUNDERMOPS" - er konnte lesen, und rechnen - und hat sogar eine Raubtiernummer vorgeführt - da ist er über einen Tiger
gesprungen bzw. auf ihm geritten (Tiger = Kind auf allen Vieren unter
Tigerfell...) - Du hättest dich totgelacht. Wollte dir einen Link schicken - aber DIESER phantastische Mops hat wohl keinen Platz im weltweiten Netz ...***  Nun habe ich an seine Mama geschrieben - sie heißt "Hexe Walpurga" - wahrscheinlich ist der Mops verhext, hat zuviel Schlaukraut gefressen ... oder sowas ... mit der Bitte, mir doch was über ihr tolles Tier zu schicken ... wenn was kommt, schicke ich's dir - das wäre vielleicht eine Anregung für das Mops-Publishing ... !!???"

DANKE FÜR DIESE SCHÖNE GESCHICHTE!

*** nach langem forschen ist es mir gelungen, wenigstens ein foto des wundermopses im netz zu finden sowie das wundermops-plakat am mittelalterfest. emilies kleidung (fräckchen mit goldknöpfen) scheint mir jedem mops gut zu stehen, sicher auch max. da ich nicht nähen kann, bitte ich begabte schneiderinnen und  schneider um mithilfe bei der adäquaten ausstattung von max' garderobe. tel. direkt an mich oder max: 0041 61 821 28 30!

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Emilie, der Wundermops

Wundermops Emilie im Netz



 

WIE MOPS PIAF DEM ZAUBERER ROY DAS LEBEN RETTETE
05.07.2006

 

  Noch eine wundersame Geschichte aus der BILD-Zeitung: Zauberer Sigfried - der eine von den Beiden mit den Tigern, der nicht gebissen worden ist - berichtet von seinem Mitzauberer Roy, der gebissen worden ist:
Roy bat mich, ihm seinen kleinen Mops in die Klinik zu bringen. Er heisst ‚Piaf’‘. Danach ging es ihm (Roy!) plötzlich besser, was sich keiner erklären kann.“
BILD erklärt trotzdem:
"Wundermops Piaf lebt seit 13 Jahren bei seinem Herrchen Roy,
schläft auch bei ihm im Bett. Roy hatte dem Tier immer
heilende Kräfte nachgesagt."


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Siegfried und Roy. In der Mitte: ein Tiger.
Es wäre für alle Beteiligten besser gewesen,
statt Tiger Möpse zu zähmen!

DAS SINNVOLLE GEBURTSTAGSGESCHENK FÜR MOPS-HALTER/INNEN
04.07.2006

 

 

In unserer westlichen Welt, in der so viele zu viel haben, ist es oft schwer, ein geeignetes Geburtstagsgeschenk zu finden.
Mops-Halter/innen jedoch freuen sich sicher über dieses schöne Schild, das sich an jeder Eingangstür gut macht und auch am Gartenzaun angebracht seine Wirkung nicht verfehlt. Bestellungen bitte direkt an: Glanzmann Schöne Design.

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made by nullundeins

 
Max auf dem Schild "Hier wache ICH!" Idee, Konzept und Gestaltung: Glanzmann Schöne Design, Lörrach