Der Mops - die unterschätzte Gattung

 
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NOVEMBER

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I LOVE YOU...

 

 

IM NEBEL

30.11.2007

 

 

 

IM NOVEMBERWALD

29.11.2007

 

 

 

 

BEWEIS: DER MOPS IST KEIN HUND!

28.11.2007

 

 

 

FETTES FELD

22.11.2007

 

Ich, gestern. Heute gabs's leider keine Aufnahme.

Liebe Menschen!

Heute nachmittag, als der Dauerregen endlich etwas nachliess, verspürte ich den starken Drang, mich etwas in der freien Natur zu bewegen. Also sprach ich zum Menschen: "Lass uns gehen!" Und wir gingen. Wie immer absolvierte ich die ersten fünfhundert Meter in rasendem Galopp, wobei ich den Menschen weit hinter mir liess. Wie aber freute ich mich, als ich entdeckte, dass der Bauer soeben ein riesiges Feld frisch umgepflügt hatte! Fette, dunkelbraune Erdschollen lagen da, soweit das Auge reichte - und erst noch schön angenehm vom Regen eingeweicht, so dass es ein reines Vergnügen war, sich da hineinzustürzen! Gekonnt hüpfte ich von Erdscholle zu Erdscholle, wobei ich zu meinem Entzücken jeweils fast bis zum Bauch in der weichen Erde versank. Und es duftete auch so angenehm, wie nur ein frisch umgepflügtes und vom Regen eingeweichtes Feld duften kann! Wer hätte sich da nicht am liebsten wie ich auf den Rücken geworfen und ein Bad in dieser wunderbaren Erde genommen? Ach, wie war das schön! Vor Begeisterung wusste ich gar nicht, wo ich mich am liebsten wälzen wollte und sprang wie ein kleiner, munterer Derwisch von Scholle zu Scholle, um jede auf ihre Tauglichkeit zu prüfen. Es wälzte sich aber beinahe in jeder besonders angenehm! Mittlerweile hatte mich der Mensch eingeholt und ich hörte, wie er laut meinen Namen schrie. Irgendwie klang es so, als wolle er mich dringend vor etwas warnen. Da ich aber nirgends eine Gefahr entdecken konnte, liess ich mich einstweilen vom Wälzen nicht abhalten. So ein grosses, fettes Feld entdeckt ein Mops schliesslich nicht alle Tage. Und wer die besten Gelegenheiten einfach so wegen einem unmotiviert schreienden Menschen an sich vorbeiziehen lässt, endet eines Tages als verbitterter alter Mops, der es bereut, in seiner Jugend die besten Gelegenheiten versäumt zu haben! Der Himmel über mir verfärbte sich langsam dunkelgraurot und sogar der Mond stand schon beinahe voll am Himmel. Eine romantischere Kulisse zu meinem Bad in der Erde hätte ich mir nicht wünschen können! Also wälzte ich mich noch eine ganze Weile selig weiter. Der Mensch am Rande des Feldes schrie unterdessen nicht mehr. Er stand nur ganz still da und schwieg. Wahrscheinlich hatte auch er erkannt, dass keine Gefahr drohte. Als ich endlich freudestrahlend auf ihn zuraste, machte er zwar nochmals eine hektische Bewegung zur Seite, als komme etwas Schlimmes auf ihn zu. Dabei war es doch nur ich! Vielleicht sind seine Augen auch nicht mehr das, was sie mal waren...

Liebe Grüsse von eurem Max!

 

VIELLEICHT TRÄUMEN HUNDE AUCH VOM FLIEGEN

15.11.2007

 

 

 

 

HERBST

14.11.2007

 

 

 

 

FRAUEN

10.11.2007

 

 

Liebe Männer!

Heute bleiben wir mal ganz unter uns! (Frauen bitte draussen bleiben, verstanden?) Ich hab da nämlich mal eine Frage. Versteht ihr die Frauen? Also: ich nicht! Warum dürfen wir den Frauen nicht einfach hinterherlaufen, wie wir wollen, ohne dass sie uns gleich anbellen, anknurren oder sonstige bedrohliche Laute von sich geben? Ich versteh das nicht! Da gibt man sich Mühe, seine Kraft und Sportlichkeit mit beeindruckenden Leistungen zu dokumentieren (Bild 2), elegant aus dem Hinterhalt mit Tempo 180 aufzutauchen und die Dame flink und männlich zu überholen, und was ist das Resultat? Noch nicht mal ein bewundernder Blick. Nichts! Allenfalls, wie gesagt, ein Bellen oder Knurren. Jedenfalls: reinstes Desinteresse! Man kann sich auch auf Samtpfoten an sie ranpirschen und dabei einen möglichst galanten Eindruck erwecken (Bild 1). Und das Resultat: sie schaut an dir vorbei, irgendwohin in weite Fernen, wo du gerade nicht bist - denn du stehst ja schliesslich unübersehbar direkt hinter oder neben ihr. (Bild 2+4) Es ist zum Verzweifeln, Männer! (Bild 3) Deshalb meine Frage an euch: gibt es für das Problem mit den Frauen eine vernünftige Lösung? Oder müssen wir uns einfach mit diesem Problem abfinden???

Euer Max Amadeo Bacchus

 

ANSPRACHE AN DIE MENSCHEN VOM MOPS IM KORB

04.11.2007

 

 

Liebe Menschen!

Das bin ich, in einem rollenden Korb in Pepis Atelier. Mein Gesichtsausdruck zeigt deutlich, dass ich mir nicht restlos sicher bin, ob ich es sehr lustig finde, dass mich die Menschen in diesen Korb gesetzt haben. Ich neige zur Annahme, dass Menschen sich über ihre Taten und Untaten niemals ganz im Klaren sind, ja, dass die meisten ihrer Handlungen - von einem höheren Standpunkt aus betrachtet - sogar ausgesprochen unsinnig sind! Menschen, geht mal ein bisschen in euch! Überlegt, ob das, was ihr so treibt und tut, wirklich immer nötig ist, oder ob ihr nicht gewisse Dinge auch ebenso gut unterlassen könntet? Wäre es nicht manchmal sogar besser, auf gewisse Taten ganz zu verzichten? Statt einen Mops in einen rollenden Korb zu setzen und ihn dann auch noch zu fotografieren, könntet ihr die Zeit zum Beispiel dazu verwenden, über den wahren Sinn eures Lebens nachzudenken oder ein gutes Buch zu lesen. Jeden Abend, wenn ich mir die Tagesschau ansehe, komme ich sowieso zum Schluss, dass es ganz generell besser wäre, der Mensch bliebe brav zu Hause, statt sich in der Weltgeschichte rumzutreiben. So ein freilaufender Mensch stellt in der Welt nämlich meist nur Unheil an (siehe Foto)!

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag! Euer Max Amadeo Bacchus

 

NOVEMBERABEND, ROTER SONNENUNTERGANG

03.11.2007

 

 

 

 

 
   
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