Der Mops - die unterschätzte Gattung

 
Mails an Mops Max Mops-Shop Gästebuch von Mops Max

 

OKTOBER 2007

WILLKOMMEN BEIM MAX-LOG - DER PLATTFORM FÜR DEN MOPS!

 

STREIKABBRUCH UND HOMMAGE AN LORIOT

31.10.2007

 

 

Liebe Menschen! Der Streik-Preis 2007 geht an Annette Makolt, worüber ich mich besonders freue! Denn ausgerechnet der
101. Gästbucheintrag, den sie verfasst hat, beinhaltet ein Zitat des von mir hochverehrten Loriot:

"Wenn der Mops erst durch die Gleichgültigkeit der verantwortlichen Kreise in den Untergrund ausweicht und dort eine unheilvolle Aktivität entwickelt, ist es zu spät." (Loriot, Möpse und Menschen)

Man kann meines Erachtens Viktor von Bülow für solche Worte gar nicht genug dankbar sein! Wenn einer das Wesen des Mopses in seiner ganzen Tiefe erfasst hat, dann ist es wohl Loriot, welcher der Tragik des Lebens stets die heitersten Seiten abgewinnt. Jeder Mops, der das ganze Gewicht der Welt zu schultern scheint, will man seinem Gesichtsausdruck trauen, entzückt den Menschen dennoch immerfort mit der Leichtigkeit und dem Übermut, mit dem er dieses Gewicht meistert. Es ist also kein Wunder, dass Loriot keinem anderen Hund als dem Mops ein Denkmal gesetzt hat:

"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos."

Womit doch immerhin gesagt ist: das Leben ist zwar für den Mops an und für sich sinnvoll; für den Menschen aber nur dann, wenn er einen Mops an seiner Seite weiss. So präzise und vollkommen richtig hat wohl kein Philosoph vor Loriot je den Sinn des Lebens definieren können: der Sinn des menschlichen Lebens ist der Mops!

Das Leben ist sowieso ein recht kurioses und kurzes Unterfangen. Vergeuden wir es also nicht mit allzu vielen ernsthaften Angelegenheiten!

"Freilich ist alles Menschliche insgesamt des grossen Ernstes nicht wert." (Platon, Nomoi)

Sehr wahr! An diesen Satz von Platon denke ich jeden Tag auf's neue, wenn ich mir den Menschen so betrachte...

Hiermit beende ich den grossen Streik 2007!

Liebe Grüsse und herzlichen Dank für die vielen Gästebucheinträge!

Euer Max Amadeo Bacchus

 

 

 

DIE ENTWICKLUNG DER MENSCHHEIT

29.10.2007

 

 

 

 

DREI STÜHLE, ZWEI MENSCHEN, EIN MOPS

27.10.2007

 

 

Mitten in der herbstlichen Landschaft bei Oetlingen (D) trafen wir auf diese drei verlassenen Stühle unter einer schon fast entlaubten Pergola. Wir statteten ihnen einen kurzen Besuch ab, bevor wir sie weiterhin still auf den nächsten Frühling warten liessen.

 

 

ADE SOMMERZEIT!

26.10.2007

 

 

Jetzt, wo es draussen immer trüber und kälter wird, ist es wichtig, sich dick einzupacken, die Wolldecken aus dem Schrank zu nehmen und sich zu Hause im Kuschelpullover auf dem Sofa gut einzurichten. So kann die Winterzeit kommen!

(Handgestrickter Pullover für den Mops aus dem Shop von Mops-Dame Emily in Liechtenstein)

 

 

GESCHWIND WIE DER WIND

22.10.2007

 

 

Endlich! Nun ist es also doch gelungen, mich mit fliegenden Ohren, im allerletzten Moment vor dem Zusammenstoss mit dem fotografierenden Menschen, scharf aufzunehmen! Das hat ungefähr ein Jahr lang gedauert und unzählige misslungene
Versuche bedeutet. Eine gewisse, wenn auch beschränkte Lernfähigkeit ist also wider Erwarten selbst dem Menschen nicht abzusprechen! Zum Vergleich unten nochmals zwei erste Versuche, datiert vom Juli 2006, als ich etwa 10 Wochen alt war:

 

 

DER MOPS ALS BERGSTEIGER

20.10.2007

 

 

Liebe Menschen! Hier seht ihr mich nach dem Aufstieg auf die "Kleine Fluh", von der aus man einen wunderbaren Ausblick
über die Hügellandschaft des Baselland hat. Ich habe den Aufstieg locker geschafft, meist sogar im Mopsgalopp. Der Mensch (im Hintergrund) sieht ein wenig zerzaust aus, was aber nicht so wichtig ist, da ich in meiner ganzen Schönheit im Vordergrund prange. Ich hoffe, ihr habt das schöne Herbstwetter auch genossen und euch in der Natur getummelt! Euer Max Amadeo

 

 

STETS LUSTIG, HEISSA! HOPSASA!

17.10.2007

 

 

Max und Pepi stürmen in die weite Welt beim Kloster Mariastein.

 

 

VON TRAUM UND WIRKLICHKEIT

15.10.2007

 

 

Manchmal, auf unseren Spaziergängen durch die nebelige Herbstlandschaft, scheinen sich Traum und Wirklichkeit zu
vermischen. Wie ein Fabelwesen hüpft Max über die abgeernteten Felder. Wenn ich nicht weiss, ob ich träume, denke
ich gerne an die berühmte Geschichte von Tschuang Tse und dem Schmetterling:

"Ich, Tschuang Tse, träumte einst, ich sei ein Schmetterling,
ein hin und her flatternder, in allen Zwecken und Zielen ein Schmetterling.
Ich wusste nur, dass ich meinen Launen wie ein Schmetterling folgte, und war
meines Menschenwesens unbewusst. Plötzlich erwachte ich; und da lag ich:
wieder 'ich selbst'.
Nun weiss ich nicht: war ich da ein Mensch, der träumt,
er sei ein Schmetterling, oder bin ich jetzt ein Schmetterling, der träumt,
er sei ein Mensch?
Zwischen Mensch und Schmetterling ist eine Schranke.
Sie überschreiten ist Wandlung genannt."

 

 

DREI SCHLINGEL AUF DEM SONNTAGSSPAZIERGANG

14.10.2007

 

 

Beni, Milos und Mops Max

Benjamin, Milos und Mops Max auf dem Bruderholz, scheinbar kein Wässerchen trübend, aber lauter Flausen im Kopf...

 

MOPS PEPI GEHT BADEN

09.10.2007

 

 

Mops Pepi geht baden

Hier gehts zu Mops Pepis Website

 

AUSFLUG IN DEN EICHENHAIN BEI SCHLOSS WILDENSTEIN

07.10.2007

 

 

Mops Max im Eichenhain

 

VOM SCHWATZEN

04.10.2007

 

 

Mops und Mensch

Liebe Menschen!

Falls ihr denken solltet, ich höre hier dem Menschen andächtig zu, irrt ihr euch gewaltig. Ich ergebe mich nur stumm in mein Schicksal, einen schwatzhaften Menschen erwischt zu haben. Das konnte ich ja noch nicht ahnen, als ich ihn mir ausgesucht habe. Es erschien mir damals unmöglich, dass so ein Mensch mehr als die Hälfte seiner Lebenszeit schwatzend verbringen kann. Kann er aber! Wenn er nicht gerade mit mir schwatzt, benutzt er das Telefon, um andere mit seiner Schwatzhaftigkeit zu belästigen! Unglaublich, aber wahr. Ich kann von Glück sagen, dass er nicht noch im Schlaf schwatzt.

Nun, ich habe Mittel und Wege, das Schwatzen abzustellen.

Ich schlafe zum Beispiel einfach ein.

Eine gute, wirksame und empfehlenswerte Methode!

Euer Mops Max Amadeo Bacchus

 

 

VOM BELLEN

03.10.2007

 

 

Mops auf Terrasse

Liebe Menschen!

Hier, bequem auf meinem Schaf-Fell auf der Terrasse sitzend, behalte ich den Überblick und beobachte das Weltgeschehen. Meiner natürlichen Berufung zum Wachhund komme ich nach, indem ich dem Menschen laut und deutlich bellend jeden Hund und jedes Pferd, auch jeden Radfahrer und Spaziergänger sowie alle streunenden Katzen melde. Zuweilen fällt ein Apfel vom Baum im Garten. Auch dies teile ich dem Menschen sofort mit. Manchmal geschieht auch längere Zeit gar nichts. Dann kann es sehr lustig sein, nur so zu tun, als ob etwas Wichtiges geschehen wäre. Ich belle in solchen Fällen urplötzlich, aus heiterem Himmel, einfach drauflos, so dass der Mensch in Windeseile auf den Balkon stürmt, um zu schauen, was passiert ist. Dann wedle ich heiter und unschuldig, um zu sagen: "Beruhige dich! Nichts ist passiert! Gar nichts! Was sollte schon passieren an so einem sonnigen Oktobertag?" Der Mensch schaut dann jeweils ratlos in die Welt und versucht vergeblich, den Grund meines Bellens zu entdecken, während ich mich amüsiere. Kleine Freuden können eben auch grossen Spass machen!

Euer Mops Max Amadeo Bacchus

 

AUGENBLICKE

01.10.2007

 

 

Mops Augenblick

"Die Augen des Tiers haben das Vermögen einer grossen Sprache.
Selbstständig, ohne einer Mitwirkung von Lauten und Gebärden zu bedürfen,
sprechen sie das Geheimnis aus."

(Martin Buber, Ich und Du)

 

 
   
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